Viva Mallorca !

Ola Sweethearts,

letzte Woche war ich zum ersten Mal in meinem Leben auf Mallorca. und nicht nur das, es war auch meine erste Flugreise ganz allein irgendwohin. Sonst hat Schatzi sich immer um alles gekümmert, was meine Reisen betraf.

Dieses Mal war alles anders. Schatzi stand mit Rat und Tat zur Seite aber sonst habe ich alles allein geplant und organisiert. Das Hotel war schnell gefunden. Flug war auch kein Problem, aber der Mietwagen war ganz schön schwer. Besonders wenn man Spezialwünsche hat, wie z.B. Automatik. Aber auch das hab ich hinbekommen.

Am Montag in aller Herrgottsfrühe ging es los. Musste um 6 in Hannover am Flughafen sein. Fahrzeit von Zuhause ca 1,5 Std. also hieß es um 4 Uhr aufstehen.

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Ich nutze am Airport immer gern, Parken und Fliegen. Das heißt ich stelle mein Auto auf einem großen Parkplatz ab und lasse mich von einem Fahrer zum Terminal bringen. Auf meinen Unterlagen stand, dass mein Flieger von Terminal A startet. Also lies ich mich zu Terminal A bringen. Dort musste ich dann feststellen, dass ich zum Check-in zu Terminal C musste. Ich durfte also mit meinem ganzen Gepäck durch das komplette Flughafengebäude laufen. Beim Check-in sagte man mir dass ich wieder zurück zu Terminal A muss. Zum Glück jetzt ohne Gepäck. Ein schnelles Frühstück und dann weiter zum boarding.

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Dort angekommen, sah ich eine riesige Schlange an der Security . Also stellte ich mich an, da nur noch 10 Minuten Zeit bis zum boarding waren. Fast vorn angekommen kam eine merkwürdige Unruhe auf. Mehrere Beamte standen an einem Bildschirm und starrten ungläubig darauf. Einen Moment später wurde die Zwischentür geschlossen und alle Leute draußen gelassen. „NA DAS GEHT JA GUT LOS!“, dachte ich. Dann wurde hinter uns eine Tür geöffnet und die komplette Schlange, die hinter mir länger war als vor mir, drehte sich um 180° um und ich stand fast ganz hinten… Meinen Flieger hab ich zum Glück erwischt und dann ging es auf nach Stuttgart, dort ging ich auf direktem Weg zu meinem Terminal, wo auch kurz drauf das boarding los ging. Beim scannen meines boardingpasses stellte man fest, dass ich am falschen Flieger stehe. Man konnte mir aber nicht sagen, wo der richtige abgeht. Zum Glück war es nur eine Tür weiter. Zur Erklärung: die Flugnummern waren fast identisch und beide hatten die Destination Palma de Mallorca.

Ich ging also zu meinem Flieger, wo nun jeden Augenblick das Einsteigen beginnen sollte. Plötzlich kam eine Durchsage. “ Auf Grund des französischen Fluglotsenstreiks, haben wir keine Starterlaubnis bekommen, da wir den französichen Luftraum nicht durchfliegen dürfen. Wir dürfen frühstens um 12:30Uhr starten. Die Fluggesellschaft gibt Gutscheine aus, und man möge bitte bis 11Uhr zurück sein, da der Pilot gerne etwas eher einsteigen lassen möchte um vorbereitet zu sein, wenn wir evtl doch zeitiger losdürfen“

Alle stürmten los um sich diesen 5€ Gutschein abzuholen und beim Cafe im oberen Stockwerk einzulösen.

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Also schnell den Gutschein gegen einen Milchkaffee eingelöst und zurück ans Gate. Es dauerte noch eine Weile und man kam auch so langsam mit den anderen Passagieren ins Gespräch, bis es plötzlich losging! Hurra! Endlich. Leider mussten wir noch eine weitere gute Stunde im Flugzeug aushalten, was mir mit Musik von Sarah Connor im Ohr ziemlich leicht fiel.

Um 12:15Uhr durften wir dann endlich abheben! Adios Stuttgart!!!

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Nach einem kurzen Nickerchen landeten wir dann endlich in Palma. Ich war mega aufgeregt. Die Wege auf dem Flughafen Palma sind gefühlt ziemlich lang, dafür ging es dann aber beim Gepäck zügig und der Shuttle zur Mietwagenstation war auch schnell gefunden.

Dort gab es auch keine weiteren Verzögerungen, außer dass man kein gescheites Auto für mich da hatte. Schließlich wollte ich nicht mit einem Chevrolet oder Opel Corsa über die Insel fahren. Mein Wunsch wäre ein Fiat 500 gewesen, aber den gab es nicht als Automatik Fahrzeug. Dann kam ein spanisch sprechender Mann aus dem Büro und verwies mich auf einen roten Flitzer hinter mir, mit der Anmerkung „ZERO KILOMETER!!“  Na also, geht doch. Ich bekam einen nagelneuen todschicken SEAT LEON

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Da ich das Navi, welches Schatzi mir mitgegeben hatte, schon am Airport aktiviert habe, konnte es direkt Richtung Hotel gehen.  Der Weg dort hin führte mich direkt durch Palma de Mallorca, Richtung Südwesten nach Paguera.

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Das Hotel BELLA COLINA war dank Navi schnell gefunden. Von aussen sah es schonmal nett aus. Ich war mega neugierig, weil ich im Internet vorab soviel Gutes darüber gelesen hatte.

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Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Eher noch übertroffen.

Der wahnsinnig nette Mitarbeiter empfing mich sehr herzlich und freundlich und zeigte mir direkt mein Zimmer. Es  war im obersten Stockwerk und relativ klein aber sehr gemütlich.

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Das ganze Hotel ist komplett im Vintagestil gehalten und man findet in jeder Ecke richtig schöne Dekoelemente . Man spürt sofort die Liebe zum Detail.

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Nachdem ich mich eingerichtet und ein paar Sachen ausgepackt hatte, machte ich mich auf Entdeckungstour in Paguera. Da ich von meinem Zimmer aus, schon das Meer entdeckt hatte, zog es mich direkt dort hin.

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Diesen Platz habe ich sofort ganz tief in mein Herz geschlossen und genoss diese absolute Stille die dort herrschte. Ich war ganz allein mit meinen Gedanken und dem Meer.

Doch dann überkam mich der Hunger und ich kehrte in eine Pizzeria ein die ich schon auf dem Hinweg entdeckt hatte. Die Pizzeria Dolce Vita wird seit vielen Jahren von einem Franken geführt. Ich wurde gleich sehr herzlich begrüßt und man erzählte mir gleich ein paar Sachen über Paguera und Mallorca. IMG_5752

Nach einer Portion überbackenen Maccaroni und einem weiteren Hugo machte ich mich auf den Rückweg zum Hotel.

IMG_6437 IMG_6436Für den ersten Tag hatte ich mir vorgenommen, Palma zu entdecken…

Gleich nach meinem Workout und dem Frühstück machte ich mich auf den Weg. Ich bekam den Tipp, das Auto im Parkhaus bei der Kathedrale abzustellen.

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Ich war total überwältigt, von der tollen alten Architektur.

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Nach einer ausgiebigen Shoppingtour, einem kurzen Abendessen im Hard Rock Café , machte ich einen Spaziergang durch den Hafen und genoss diese Ruhe und Schönheit von Palma.

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Nach diesem Tag war mi bewusst, das Mallorca eben nicht BALLERMANN und Schinkenstrasse bedeutet, sondern ein wunderschöner Fleck ist, der viel Erholung verspricht.

Mit dieser Erkenntnis, ging ich zurück zu meinem Auto und beschloss auf dem Weg, Richtung Hotel noch nach Port Andratx zu fahren und zu schauen, ob meine Freundin Cindy noch da ist, die gerade nach Mallorca ausgewandert ist und mit ihrem Label DREZZ2IMPREZZ dort neu startet.

Leider traf ich sie nicht mehr an und da es schon dunkel wurde fuhr ich zurück zum Hotel.  Wir verabredeten uns für den nächsten Tag mittags.

Ich fuhr jedoch schon gleich morgens nach dem Frühstück los, da ich mir auch noch etwas von Port Andratx ansehen wollte. Ich rechnete jedoch nicht damit, dass es dort so schwierig ist, sein Auto irgendwo zu lassen. Ich ergatterte nach längerer Wartezeit eine Parklücke im Hafen und machte mich auf Erkundungstour.

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Port Andratx ist ein wunderschöner kleiner Ort, mit einer kleinen aber sehr hübschen Fußgängerzone, auf der sich viele kleine Boutiquen aneinderreihen. In einem der Geschäfte erstand ich eine tolle geflochtene Wendehandtasche in rosé gold und weiß . Natürlich kam sie gleich zum Einsatz. Passte auch super zu meinem ganz in weiß Outfit bestehend aus Offshoulderbluse und weißer Jeans.  Da Cindy sich noch nicht gemeldet hatte, beschloss ich unten beim Hafen in ein Café zu gehen, welches ich mir am Vormittag schon ausgesucht habe. Dort bestellt ich mir einen Café con Leche und ein äußerst leckeres Brot mit Avocado und pochierte Eier an frischem Spinat und Tomaten.

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Anschliessend machte ich mich auf den Weg zu Cindys Showroom, der direkt um die Ecke vom Café Cappuccino liegt. Sie war noch mitten in den Vorbereitungen für das Pre-Opening am nächsten Tag und irgendwie war noch kein Land in Sicht. Es gab ne Menge zu tun und ich entschied sofort mit anzupacken und ihr zu helfen.

Wir putzten und wühlten,  fuhren nach Andratx um Visitenkarten zu holen und kauften ein. U.A. Leuchtstoffmittel (ich muss die so nennen, denn Schatzi ist Elektrotechnikermeister 😛 ) Zurück im Laden stellten wir fest, das diese überhaupt nicht in die vorgesehenen Lampen passen. ;-/  Das war der Zeitpunkt, wo wir uns eine Pause verdient hatten. Cindy lud mich auf die vegetarische Currywurst bei Curry+Style ein, die sie mir schon lange vorab versprochen hatte.

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Und sie hatte nicht zu viel versprochen. Die Saucen werden alle nach eigenen Rezepten selbstgemacht. Irre lecker und nur zu empfehlen!!!

Danach ging es wieder an die Arbeit. Wir gingen zu einem Baumarkt und fanden dort die richtigen Leuchtstoffmittel. Nach ein paar Stunden waren wir soweit. Die Schaufensterpuppen waren angezogen, die Sitzkissen fertig bezogen. Die Kleider sortiert und die Regale soweit es ging sortiert.

Ich bot an am nächsten Morgen die Einkäufe der Getränke zu übernehmen und wir gingen auf einen Abschlusskaffee nochmal runter zum Hafen. Für alles andere waren wir einfach viel zu müde.

Da mein Flug am Freitag sehr früh ging, packte ich noch an diesem Abend meine Tasche um morgens nicht mehr so viel zu tun zu haben.

Morgen berichte ich euch von dem PreOpening bei Drezz2Imprezz

Seid gespannt.  Es wartet auch noch ein Outfit Post auf Euch…

Bis dahin

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